Songstories: Die Königin

Hallo Federfreund,

drei Monate ist es heute her, dass ich meinen letzten Beitrag eingestellt habe. Und ich habe noch nicht einmal eine gute Entschuldigung dafür.

Grob betrachtet haben mich nur massive Selbstzweifel außer Gefecht gesetzt. Wenn die Überhand nehmen, neige ich dazu, die Kopf-in-den-Sand-Methode zu wählen. Lass dir sagen, dass das eine denkbar schlechte Taktik ist. Denn wenn dein Hintern so ungeschützt und demonstrativ in die Luft ragt, kommt garantiert das Schicksal oder dein Leben oder dein Mieses Karma vorbei, um dir ordentlich reinzubeißen. Oder zu treten.
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Songstories: Die Königin – Plot

Hallo Federfreund.

In den letzten Beiträgen habe ich die Geschichte, die ich schreiben will, grob skizziert, mir die Figuren überlegt und entworfen. Jetzt fehlt nur noch die letzte Plotplanung, bevor ich mich an den Rohentwurf setzen kann. Glaub mir, da freu ich mich schon drauf. Dann ist nämlich endlich wieder etwas mehr Platz im Oberstübchen für noch mehr grandiose Ideen 😛

Dann mal ran an den Veggie-Speck.

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Songstories: Die Königin – Schneewittchen und die Magie

Hallo Federfreund.

Heute geht es um die Schurkin, die Bösewichtin in meiner Songstory:

Schneewittchen.

Wie ihre Stiefschwester Kathrin ist sie etwa 17 Jahre alt und hat ein Auge auf den Stallmeister Siegfried geworfen. Seine reservierte und geheimnisvolle Art sind für sie wie Honig für einen Plüschbären. Sie will ihn erobern und wird kein Nein akzeptieren.

Da Schneewittchen lange Zeit das einzige Kind war, und von ihrem Vater deshalb auch entsprechend verwöhnt wurde, ist sie es gewohnt, zu bekommen, was sie will. Sie ist energisch, zielstrebig und sehr von sich selbst überzeugt. Impulsiv und schnell eingeschnappt, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es will oder sich gedacht hat.
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Songstories: Die Königin – Drachentöter

Hallo Federfreund.

Nachdem ich im letzten Beitrag das Figurenensemble für meine Geschichte soweit zusammengestellt habe, möchte ich mich jetzt einer der Hauptfiguren widmen:

Dem Drachentöter.

Er ist wichtig für die Geschichte, weil ohne ihn Schneewittchen nicht so wütend würde, und ihre Stiefschwester nicht würde töten wollen. Er ist also fast so etwas, wie der Auslöser der ganzen Katastrophe. Mann eben 😛

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Songstories: Die Königin – Figuren

Hallo Federfreund,

im letzten Beitrag zur Geschichte von Schneewittchen als böser Königin habe ich mir einen groben Handlungsablauf überlegt. Jetzt lege ich das Figurenensemble fest und überlege, wer die Hauptfiguren sind und welche Perspektive ich am besten nehme.

Also, wen brauche ich denn alles?

  • Schneewittchen
  • Drachentöter
  • Stiefschwester
  • 7 Zwerge
  • Jäger
  • Jemanden, der Kamm und Gürtel überreicht
  • Jemanden, der den Apfel überreicht

Wer die Kröte ist und was sie tut, muss ich mir auch noch überlegen, aber das schiebe ich zum Setting rüber, weil es doch dicht mit der Magie zusammenhängt. Einen König sollte es auch geben, aber ich denke, der bleibt eher ein Nebendarsteller. Ebenso wie der Jäger und die Überbringer der vergifteten Gegenstände.
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Songstories: Die Königin – Skizze

Hallo Federfreund,

in meinem letzten Beitrag zu meinem Songstories-Projekt habe ich dir den Liedtext von Schandmauls „Die Königin“ gezeigt und schon ein paar grobe Überlegungen angestellt. Diese will ich jetzt etwas weiter ausführen und eine grobe Skizze der Handlung entwerfen, um zu sehen, welche Personen ich brauche und was für das Setting erforderlich ist. Los geht’s.

Die Grundidee war ja, dass Schneewittchen in dieser Geschichte die böse Königin ist. Ich möchte mich dabei möglichst nah an dem Märchen bewegen, was bedeutet, dass ich einige Elemente daraus übernehmen sollte. Das wären dann die 7 Zwerge sowie die Mordversuche durch den Jäger, den Gürtel, den Kamm und den Apfel. Oh, der Spiegel darf natürlich nicht fehlen, der ist wichtig.

Im Lied ist von einem schwarzen Ei, einer Kröte und einem Turm die Rede. Außerdem gibt es einen Drachen, einen schwarzen natürlich, der die Bestie darstellt. Diese Elemente müssen also auch mit in die Geschichte.
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Kreatives Schreiben – Inspiration

Hallo Federfreund.

Schriftsteller werden oft gefragt, woher sie ihre Ideen nehmen. Ob Schreiner das auch gefragt werden? Wie auch immer. Meistens bekommt man dann Tipps wie: einen Spaziergang machen, Musik hören, in einem Mindmap seine Gedanken fließen lassen, und so weiter.

Grundsätzlich finde ich keinen dieser Vorschläge verkehrt. Aber bei mir wirken sie nur bedingt. Dass das mit der Musik klappt, siehst du ja an meinem Spaßprojekt ^^ Und Spaziergänge helfen mir eher, wenn ich den Kopf frei kriegen will. Wirklich einer Idee folgen oder ein Problem lösen kann ich dabei nicht. Außer den üblichen Ideen habe ich selber noch ein, zwei andere Methoden, um meine Muse zu füttern.

1. Verlassene Orte
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Songstories – Musik, die Geschichten schreibt

Hallo Federfreund,

heute möchte ich von dem Spaßprojekt erzählen, dass ich im ersten Beitrag des Jahres angesprochen habe.

Vielleicht kennst du das. Du hörst ein Lied (ganz gleich, ob mit Gesang oder ohne) und fast sofort spielt sich vor deinem inneren Auge ein Film ab?
Mir passiert das sehr oft bei den Liedern von Schandmaul. Die sind zwar meistens mit Gesang und die Worte selbst erzählen schon eine Geschichte, nichtsdestotrotz bleibt immer noch viel Interpretationsspielraum. Und bei vielen dieser Lieder sehe ich im Kopf Figuren, die miteinander agieren, Dinge die geschehen und in mir wächst das unbändige Verlangen, eine Geschichte daraus zu machen.

Eine kleine Geschichte, als Fingerübung, nur so zum Spaß. Und ein anderes Genre als für mich üblich, denn auch daraus lässt sich was lernen. Außerdem ist es eine ganz gute Sache, um etwas Abstand vom Hauptprojekt zu bekommen, wenn man gerade nicht so flüssig weiterkommt, wie man gerne würde und den Kopf frei kriegen muss. Sich dann mit einem anderen Text zu beschäftigen, hält einen wenigstens im Handwerk.
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Kreatives Schreiben – Von Problemen und Messern

Hallo Federfreund,

wie angedroht will ich dir hier von meinem neuen Projekt erzählen. Das Genre ist wieder YA Gay Romance. Diesmal sollte es um ein paar obdachlose, schwule Jungs gehen, die in ein Umerziehungslager verschleppt und quasi zwangstherapiert werden sollen.

Die Idee gefiel mir (und tut es noch), und ich fing an zu planen. Ich überlegte mir Therapieansätze, Tagesabläufe, Strafen, Regeln, machte Grundrisse der Gebäude und des Grundstücks, stellte eine Gruppe von sechs Jungs zusammen, überlegte mir die Hauptfiguren, die Motivationen, und und und.

Der Plan stand. Ich hatte alles schön an die Pinnwand gezettelt, eine 7-Point-Structure für jeden Charakter (6 Jungs, 2 Wächter, der Doc und sein Sohn). Die Grundrisse hingen gleich darunter. Die ganze Geschichte war geplant von Anfang bis Ende. Theoretisch hätte ich, nach ein wenig Grundrecherche, mit dem Rohentwurf anfangen können. Doch etwas stimmte nicht. Es fühlte sich nicht gut an.

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Kreatives Schreiben – Erfolg 2016 und Pläne 2017

Hallo Federfreunde.

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Auch, wenn es jetzt schon eine Woche alt ist. Aber ich dachte mir, ich warte erstmal ab, welche meiner Vorsätze fürs neue Jahr eines mehr oder weniger natürlichen Todes sterben und welche die erste Woche überleben, bevor ich endlich mal wieder einen Beitrag schreibe.

Das letzte Jahr war für mich dahingehend erfolgreich, dass ich es geschafft habe, meinen Roman mit dem Arbeitstitel „Weil Liebe töten kann“ fertigzustellen, einschließlich Testleserdurchlauf und letzter Überarbeitung. Im Oktober habe ich dann die Bewerbungsunterlagen zusammengestellt und alles an die Agentur geschickt.

Die Antwort steht noch aus, doch ich übe mich in Geduld. Nicht zuletzt, weil ich die Bewerbung kurz vor der Frankfurter Buchmesse eingereicht habe. Dann kamen die Feiertage noch dazu. Ich dachte mir, ich warte jetzt nochmal den Januar ab und frage Anfang Februar mal nach dem Stand der Dinge, bevor die Leipziger Buchmesse noch dazwischen kommt. Allerdings weiß ich auch aus verschiedenen Foren, dass Rückmeldungen nach Bewerbung schon mal 4-6 Monate dauern können. Ich denke mir, keine Antwort ist auch erstmal keine Absage *positiv denk*

Die Zeit mit Warten verbringe ich sinnvollerweise mit einem neuen Projekt. Das lief auch ganz gut an, doch dann machte es mir ziemlich große Schwierigkeiten. Darauf gehe ich aber im nächsten Beitrag genauer ein.

Da ich manchmal ein wenig Abstand zu meinem Romanprojekt brauche, um den Kopf wieder frei zu bekommen oder weil mir ein Problem im Weg steht, dessen Lösung ich gerade noch nicht sehen kann, habe ich mir überlegt, ein zweites Projekt anzugehen, parallel. Damit es mir nicht zuviel Kapazität nimmt, wollte ich, dass es ein reines Spaßprojekt wird. Es war mir wichtig, dass es ein anderes Genre bedient, und … na ja, eben just4fun sein soll.
Gott, das klingt, als ob mir das Schreiben meiner Romane keinen Spaß macht, doch dem ist nicht so, ganz im Gegenteil, ich liebe es (sonst würde ich es wohl auch nicht tun, oder ^^). Aber für Fingerübungen fand ich so ein Spaßprojekt eine ganz gute Idee.

Außerdem will ich eine Buchliste anlegen mit Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe bzw. lesen will. Vielleicht schreibe ich auch ein paar kurze Rezensionen, sofern ich Zeit finde und die passenden Worte 😉

Ich hoffe, ich schaffe es, in diesem Jahr wieder ein wenig mehr zu bloggen, wenn vielleicht auch nicht im Wochenrhythmus. Im nächsten Beitrag erzähl ich euch erstmal von meinen Problemen beim neuen Projekt, von denen ich noch nicht ganz sicher bin, ob ich sie inzwischen gelöst habe oder nur verschoben ^^ Und danach will ich euch mal mein Spaßprojekt etwas näher bringen. Ich hoffe, ihr seid dann auch wieder mit dabei und freu mich auf eure Kommentare.

Bis dahin, habt eine gute Zeit.

Federgruß
Eure Nina